Massieren lernen: 5 gute Techniken

Besonders in einer festen Beziehung kommt es immer wieder gut, wenn man dazu auch etwas bieten kann wie eine gute Massage. Etliche Menschen denken, dass es da doch nur um etwas drücken und schieben geht, doch damit ist es noch lange nicht getan, denn sonst könnte jeder ohne Probleme als Masseur arbeiten. Hier werden Sie erfahren, was man als Laie lernen kann und auch anwenden. Natürlich ersetzt es keine professionelle Masseur-Ausbildung, aber die ein oder andere Technik ist leicht zu erlernen.

Fünf gute Techniken für den Partner

Massieren lernen
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Zunächst ist es empfehlenswert, immer Massageöl oder eine entsprechende Creme zu verwenden, damit sich die Haut entspannt und es nicht unangenehm wird, wenn trockene Haut auf trockener Haut reibt. Hier also bitte nicht sparen.

Ein weiterer Tipp ist auch, stets vom Kopf weg zu massieren. Andernfalls könnten Kopfschmerzen beim zu massierenden Part entstehen.

1. Technik: Rechts und links der Wirbelsäule den Rücken entlangfahren. Erst von oben nach unten und dann mit weniger Druck von unten nach oben.

2. Technik: Mit wenig Druck mit den Fingerspitzen von der Wirbelsäule nach außen fahren. Auch hier nimmt der Druck bei der entgegengesetzten Bewegung nach.

3. Technik: Der Nacken ist eine äußerst sensible Stelle und solltem mit entsprechender Sorgfalt behandelt werden. Auf jede Verspannung sollte mit mildem Druck reagiert werden und achten Sie auf Reaktionen Ihres Partners.

4. Technik: Der Dehngriff fährt mit beiden Handflächen von der Wirbelsäule nach außen und dann auseinander. Das Resultat ist, dass die Muskeln gedehnt und gestreckt werden.

5. Technik: Mit kreisenden Händen wird die Durchblutung der Muskulatur gefördert und letzte Verspannungen werden gelöst.

Mit diesen Techniken kann jeder Mensch einem anderen etwas Gutes tun, wenn letzterer an chronischer Verspannung leidet oder einfach nur einen miesen Tag hatte.

Sie können noch weiter gehen

Natürlich hindert Sie niemand daran, ein richtige Massage Ausbildung zu absolvieren. Schulen, das Internet, Bücher und weitere Quellen bieten ein reichhaltiges Informationsangebot und können Sie weiterbringen, wenn Sie über die grundlegenden Techniken hinausgehen wollen. Vielleicht probieren Sie sich auch einfach mal am Partner aus und sehen, wie gut Sie was schon können und was sie vielleicht verfeinern sollten.

Übung macht den Meister

Theorie ist das eine, aber man muss sie eines Tages auch anwenden können. Deshalb sollten Sie üben, auch wenn Sie es vielleicht noch nicht ganz so gut können. Man muss den Druck testen, den man ausüben kann. Man muss wissen, was dem Partner gefällt und wie seine Muskulatur beschaffen ist. Deshalb üben Sie. Probieren Sie aus.

Fazit

Massieren ist kein Hexenwerk und kann auch von normalen Menschen gelernt und ausgeführt werden. Wichtig ist, sich auszuprobieren, Massageöl oder -creme zu nutzen und dass der Partner sich auch darauf einlässt, auch wenn Sie es vielleicht noch nicht so gut können.